Schwanger vor Ablauf der zwei Jahre

Potenz und Impotenz, retrograde Ejakulation
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HT-Patient1989
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Wartezeiten nach HT-Behandlungen ....

Beitragvon HT-Patient1989 » 03.11.2007, 15:08

Hey ....

@Nadine:
Meinen RESPEKT !!!!!!!!!!!
Gänsehaut überströmt mich beim Lesen ...
JA - ich teile UNEINGESCHRÄNKT Deine mutige Entscheidung ... welche Dich wohl ein Leben lang begleiten wird.



@Oliver:
Ich empfinde Deine Wortwahl hart, vorwurfsvoll und verletzend ... möglicherweise nicht bis zu Ende gedacht ... auf die FOLGEN bezogen ... DENN, ...
hast Du nur ansatzweise eine leise Ahnung, wie eine Frau sich fühlt, wenn Sie abtreiben (muß) läßt ??? ... kennst DU den Vorweg dazu ? ...
Beratungen, Belehrungen, keine Hilfestellungen, schlaflose Nächte, zittern, heulen, grübeln, beten, schreien, Verzweiflung, Körpereingriffe, Risiken, allein gelassen ... um nur einige zu nennen !
Oliver ... ich freue mich für EUCH, wenn die Befruchtung klappt ... WAS wünschst Du NADINE ??


Bei allen Beiträgen, die mit Sicherheit lieb und helfend gemeint sind ... schwingt für mich immer mit - es sind KEINE ärztlichen fundierten Aussagen !!!
Deshalb habe ich mich auch schon damals NIE auf eine oder zwei Meinungen (Quellen) von NICHT-Ärzten als Durchschnitt verlassen ... dennoch schon Vertrauen meinem Arzt geschenkt - immer Mißtrauen geht nicht ... macht kaputt ...

Somit habe ich damals NACH meinem "Höllenritt durch den Dornenbusch" einen speziellen Arzt aufgesucht, der auch künstliche Befruchtungen als letzte Hilfestellung bei Paaren vorgenommen hat. DIESER empfahl mir meinen Samen "regelmäßig" im Labor untersuchen zu lassen, wenn Kinderwunsch besteht.
Ich tat es ... durfte also 1x im Jahr medizinisch "Hand an mir anlegen" und bekam einen Zustandsbericht - Spermiogramm - ....

Erst als mir der Arzt bei zwei aufeinander folgenden Tests bestätigte, dass meine Cromosomen und Ferilität soweit okay waren gab er "grünes Licht" und meine Frau und ich ließen die Doppelverhütung weg.

Mittlerweile erfreuen wir uns an einem gesunden 13. jährigen Sohn ...

ICH wünsche Dir, liebe/r Leser/in, wenn Kinderwunsch besteht einen glücklichen Verlauf der Schwangerschaft und die Geburt eines gesunden Babys ...
Kontrollen und einen vertrauensvollen Arzt an der Seite werden helfen und beruhigen - dennoch nicht damit verrückt machen ...

http://www.forum-hodenkrebs.de/viewtopic.php?t=1302
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Lieben Gruß ...
Stefan - HP
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Re: wartezeit

Beitragvon HT-Patient1989 » 03.11.2007, 15:31

claudia hat geschrieben:hallo zusammen,

mein freund ist seit april in behandlung und erhält mittlerweile die 5. chemo peb. allerdings ist bei ihm bis heute kein keimzelltumor ausgemacht, er wird aber auf hodenkrebs behandelt. nun überrascht mich die ganzen beiträge hier, da uns vile ärzte sagten, dass die fruchtbarkeit an sich nicht mehr wieder kommen könnte .... nun geben mir eure ganzen mail wieder hoffnung, dass doch nicht so absolut zu sehen.
....


@Claudia:
Vielleicht hast Du schon mittlerweile eine Antwort, weil Dein Beitrag etwas her ist. Dennoch könnte es helfen ... zumindest dem/r Leser/in ...

Jeder Ein- oder Angriff in und auf den Körper hinterläßt Spuren und wird Auswirkungen haben - ist, denke ich, klar.

Chemo, wie sie zu meiner Zeit (1989) zusammengestellt wurde, war schon SEHR HART ... und mir sind bislang keine Fälle bekannt, wo alleine wegen der Chemo anhaltende Zeugungsunfähigkeiten entstanden sind ...
JA - die Chromosomen und die Ferilität werden NATÜRLICH beeinträchtigt ... ist ja auch HARTE Chemie, die da durch den Körper gespült wird ... und dennoch ist unser Organismus im Stande es selber wieder sehr gut zu regulieren. Ob vorher Sport betrieben wurde ... geraucht oder so weiter ... sind aus meiner Sicht auch Einwirkungen auf den Verlauf einer Wiederherstellung ... ebenso, wie die Ernährung und Körperertüchtigung NACH den Eingriffen (welcher Art auch immer!).

UND - wenn Du ihn wirklich lieb hast (ich denke mal, ihr seid so um die Anfang/Mitte 20) dann kannst DU ihn dabei prima unterstützen ... setzt Euch nicht unter Druck ... und rätzelt nicht "kommt da nun wat oder nicht" ... bleibt so locker und frei wie zuvor - oder noch besser ....

Du hast geschrieben ... Du hoffst ... finde ich PRIMA - Hoffnung nie aufgeben ....
.... schaffst Du noch einen Schritt weiter ... GLAUBE DARAN ...

... dat wird schon !

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claudia

Beitragvon claudia » 10.11.2007, 17:22

danke stefan,
ich liebe dich ;) für deine vielen lieben worte und weiss, wie gut du selbst weiss, dass man so etwas einfach braucht! und du hast so recht, mittlerweile sind die chemos überstanden und die op steht an. ich hoffe nicht mehr, aber ich glaube auch nicht ->ich weiss das alles wieder gut wird!!! außerdem hat sich auch grundlegend meine sicht der dinge geändert, so wie du schon an anderer stelle geschrieben hast, man muss die gemeinsame zeit genießen und mein part ist es (nur) ihm ganz viel kraft und "sonnenschein" zu geben. zwar sind wir mittlerweile beide auch ziemliche heulsusen geworden, aber es tut auch mal gut zusammen zu weinen, danach fühlt man sich immer etwas freier. danke für deine worte

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Beitragvon HT-Patient1989 » 10.11.2007, 19:38

@Claudia:

lieb von Dir ... mir ebenfalls liebe Worte zurück zu schenken :)

OHA .... RESPEKT ... Du bist sogar noch einen Schritt weiter gegangen 8) DU WEISST !!!!!

Ist es nicht schön ... was das Leben so für Geschichten "schreibt" ... >> außerdem hat sich auch grundlegend meine sicht der dinge geändert << ... wieder meinen VOLLEN RESPEKT !!!!!!!

Mal ehrlich ... es IST eine Bereicherung ... wenn auch der Anlass total SCH... ist - oder ???


Weiter so - Zuversicht, Hoffnung und Glauben ... die richtige Rezeptur, denke ich .... na, habe ich sogar erfahren :)

Hmm - schreibe mir weiter ... halte MICH und alle Interessierten hier auf den aktuellen Stand - BITTE !

In lieben Gedanken ...
Lieben Gruß ...
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Andana

Re: Schwanger vor Ablauf der zwei Jahre

Beitragvon Andana » 09.07.2011, 09:48

ich glaub ich sag da auch mal was zu :)
Mein Freund hatte auch vor ca. 1,5 Jahren Hodencarcinom (1 Hoden wurde entfernt) und Darmkrebs im Anfangsstadium, er hat Chemotherapie und eine Teilamputation des Darms hinter sich. Er geht regelmäßig zu den Nachsorgeuntersuchungen und es ist bisher alles gut gewesen. Ich bin aber auch realistisch, das er jederzeit ein Rezidiv bekommen kann, also genießen wir das alles was wir von einander haben :)
Lt. Rechnung der Ärzte, wären seine "Krieger" noch nicht 100% einsatz bereit, bin aber aber trotzdem schwanger :wink:
Meine Frauenärztin sagte mir, wenn das was nicht stimmen würde, wäre ich gar nicht schwanger geworden. Also warum soll man es nicht versuchen?

Ich sehe das mit der Abtreibung so, ich würde es nicht nochmal machen, ich habe sowas vor sieben Jahren gemacht, weil ich noch in Ausbildung war, habe aber sehr darunter gelitten...

Außerdem sagt mir mein Bauchgefühl das gut wird :D

Alles Gute euch allen und drück euch die Daumen!
Lg Andana


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