Hilfe gesucht!!

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Steffi

Hilfe gesucht!!

Beitragvon Steffi » 08.02.2009, 19:31

Hallo,

ich habe da mal eine Frage... mein Mann 26 hatte vor 3 Jahren Hodenkrebs ihm wurde ein Hoden entfernt... und zur Vorsicht eine Stralentherapie gemacht. Der Tumor ist zwar bösartig gewesen aber Frühstadium und noch verkapselt also Heilung ca. bei 100% das nichts mehr wieder kommt lt. Dr.......

Er geht regelmäßig zur Vorsorge alle 3 Monate (Blutuntersuchung , Ultraschall) und zwischenzeitlich Lungeröntgen und Ct (genauen Abstand kann ich nicht sagen.

Folgendes Problem habe ich.... meiner Meinung nach ist alles Ok er selber kommt jedoch nicht damit klar..........

Momentan ist es so schlimm das er aufgrund einer Halsentzündung (Kloß im Hals / Fremdkörpergefühl) meint er hätte wieder Krebs trotz das die Ärzte ihm sagen (3 HNO Ärzte) glaubt er immer noch er hätte etwas schlimmes........

Und so zieht es sich durch die esamten Jahre durch jedes Husten ist Lungenkrebs, Verstauchter Daumen ist auch sehr Schmerzhaft und er hat Angst das er abgenommen werden muß bzw. er den Daumen nie wieder bewegen kann. usw.

Ganz geschockt hat e mich mit dem Satz " Ich kann nicht mehr, ich werde verrückt ich glaube ich muß sterben abder da habe ich Angst vor da niemand genau sagen kann was dann ist........"

Ich bin momentan völlig überfordert mit der Situation vielleich könnt ihr mir als Selbstbetroffene helfen... bzw. sagen was ich machen kann.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen ...........

LG

Steffi

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Beitragvon HT-Patient1989 » 09.02.2009, 17:03

Hey Steffi,

ich denke, hier wäre ein Aufsuchen einer professionellen Stelle (Psychologe/in) ratsam.

Das Menschen nach einer Krebserkrankung bei anderen Symtomen ANGST bekommen ist nicht ungewöhnlich.

Der Arzt oder das KKH, wo die Nachsorge gemacht wird ist bestimmt ein guter Berater - dort das Thema aufzeigen und um Hilfe bitten.

ICH kann nur sagen, wenn ich schon nach dem 1. Krankenbild in Therapie gegangen wäre, hätte ich länger eine höhere Lebensqualität erreicht - so war ich erst nach dem REZIDIV in Behandlung. Freue mich dennoch das gemacht zu haben, denn dadurch sind Ängste bei mir abgebaut worden und meine Lebensqualität ist gestiegen.

Ich wünsche alles Gute und besonders DIR, Steffi, Kraft Deinem Mann eine Stütze zu sein, die ihn und seine "Leiden" erst nimmt.
Lieben Gruß ...
Stefan - HP
> htpatient(at)web.de <

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Gast ERI

Tipps für Foren für Angehörige von HT-Patienten

Beitragvon Gast ERI » 27.04.2009, 11:07

hallo
mein Mann (48) hatte vor ca. 4 Wochen eine HT-OP und geht eigentlich ganz offen damit um. Er erzählt es jedem der es hören will. Und das finde
ich gut. Die letzten Wochen waren für mich ziemlich anstrengend. Zum ersten Mal bin ich mit soetwas konfrontiert worden. Und weiss eigentlich
gar nicht wie ich richtig reagiere. Ich bin eigentlich ziemlich überfordert. Kann mir vielleicht irgend jemand einen Tipp geben, ob es Foren oder Gruppen speziell für Angehörige gibt. Ich stelle auch fest, dass er bei jedem Zipperlein jetzt zum Arzt rennt, aber das ist bestimmt ganz normal, das ist die Angst. Mein Vorschlag war, dass er zur Reha in ca. 4 Wochen
in eine okologische Klinik geht. Ich meine, die kümmern sich dann schwerpunktmäßig um die Psyche. Wie seht Ihr das ?
Ich freue sehr über eure Antworten
Herzliche Grüße aus Böblingen
Eri

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Re: Tipps für Foren für Angehörige von HT-Patienten

Beitragvon HT-Patient1989 » 27.04.2009, 15:04

Gast ERI hat geschrieben:hallo
mein Mann (48) hatte vor ca. 4 Wochen eine HT-OP und geht eigentlich ganz offen damit um. Er erzählt es jedem der es hören will. Und das finde
ich gut. Die letzten Wochen waren für mich ziemlich anstrengend. Zum ersten Mal bin ich mit soetwas konfrontiert worden. Und weiss eigentlich
gar nicht wie ich richtig reagiere. Ich bin eigentlich ziemlich überfordert. Kann mir vielleicht irgend jemand einen Tipp geben, ob es Foren oder Gruppen speziell für Angehörige gibt. Ich stelle auch fest, dass er bei jedem Zipperlein jetzt zum Arzt rennt, aber das ist bestimmt ganz normal, das ist die Angst. Mein Vorschlag war, dass er zur Reha in ca. 4 Wochen
in eine okologische Klinik geht. Ich meine, die kümmern sich dann schwerpunktmäßig um die Psyche. Wie seht Ihr das ?
Ich freue sehr über eure Antworten
Herzliche Grüße aus Böblingen
Eri



Eine GRUPPE für Angehörige bei HodenTumorPatienten ??? ... kenne keine :-(

Zur Rehabilitation wäre eine gute Idee ... doch würde ICH keine onkologie nehmen und drauf achten WELCHE Tumore dort "therapiert" werden - zudem noch in welcher Altersliga !!!

ICH habe das sportlich bevorzugt und nach meinem letzten Aufenthalt in den SCHÖN-KLINIKEN Bad Bramstedt weiß ich ... diese Wege waren RICHTIG.

Früher war ich mal in den ROTH-Kliniken Bad Wildungen ... :-( ... war soetwas von daneben die Zeit dort !!

ERI(ka?) ... ER - also, dein Mann, muss es wollen - nicht DU ;-)

Zudem empfehle ich EUCH beiden eine VerhaltensTherapie - dort könnt Ihr beide über Ängste und Bedürfnisse reden ... so, dass es gleich moderiert von Fachpersonal / Therapeut(in) geleitet wird und IHR Euch näher kommt, als möglicherweise "verfremdet".

Beide haben unterschiedliche Ängste und Bedürfnisse ... ICH kann nur empfehlen, sich über die Krankenkasse eine Liste der Therapeuten zukommen zu lassen ... um dann in Probatorischer Sitzung zu erspüren, ob DIE oder DER Therapeut euch zusagt.

Kurzfristig gibt eine Reha den Anstupser für IHN ...

Viel Glück und weiter daran arbeiten ... es IST ebenso Arbeit an der Beziehung ... gerade JETZT zeigt sich, wer FREUND oder ... ist !!!

Meine besten Wünsche
Lieben Gruß ...
Stefan - HP
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