Mann wurde an Hodenkrebs operiert

Chemotherapie, Bestrahlung, Operation, alternative Methoden, Psychoonkologie, Wait and See
anonymus

Mann wurde an Hodenkrebs operiert

Beitragvon anonymus » 12.02.2006, 14:56

Hallo , ich habe da eine Frage an euch Männer.
Mein Mann wurde angeblich am Hodenkrebs operiert. Ich sage bewusst angeblich, da wir nicht mehr zusammen leben. Vor einer Woche also war die OP, er wurde Freitags also am 10.2.2006 wieder entlassen, so wie er mir erzählte ist keine weitere Beahndlung nötig, ausser, dass er sich selbst beobachten soll. Also keien Straheln Therapie keine Chemo keine Tabletten nichts dergleichen auch weiter Kontrolluntersuchungen seitnes eines Artztes sind scheinbar nicht vorgesehen.
Kann das wirklich sein? für mich erscheint das doch sehr unglaubwürdig.
Wenn er Hodenkrebs hat (hatte), so gönne ich ihm das selbstverständlich nicht, aber wenn nicht, dann ist es eine schlimme Art jemanden anzulügen.

Bitte gebt mir eine Antwort, da ich echt keine Ahnung habe wie solche Sachen ablaufen ( OP, Behandlung etc.)

gronf
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Beitragvon gronf » 14.02.2006, 15:27

Sorry, aber ich glaube er bindet Dir einen Bären auf.

Ein Tumor ist generell nicht mit "OP und Tschüß" beseitigt. Da sitzen erstmal die Pathologen dran, die sich das Gewebe anschauen und es klassifizieren. Vorher ist aber in der Regel eine "ablatio testis" (OP-Entfernung des betroffenen Hodens) angesagt, denn es ist schon recht selten, dass nur betroffene Teile des Hodens entfernt werden. Zumal sich Tumorgewebe auch an den jeweiligen Harn-/Samenleiter befinden kann.
Aus diesem Grunde wird ein Leistenschnitt gemacht.

Man(n) ist, als Hodentumor-Erkrankter KREBSKRANK.
Da wird es weitere Untersuchungen geben. Nachsorgetermine sind generell angesagt, also nix mit "ich brauch nicht mehr zum Arzt", außer er verspürt Lust, den ganzen Scheiß nochmal durchzuspielen.

In Bayern bekommt man als Tumorpatient einen Nachsorgekalender, mit einer Nummer drauf, mit der man im Tumorzentrum registriert ist.
Dieses kleine Heft erinnert mich daran, immer brav zur Nachsorge zu gehen.

Was das ganze absolut unglaubwürdig macht, ist die Aussage
"Er solle sich selbst beobachten". Wäre er Urologe, Pathologe etc. könnte man ihm das sagen, aber das macht kein Arzt.
Zumal Ärzte ja auch was verdienen wollen, deswegen stellen sie ja so gerne Diagnosen und untersuchen auf Teufel-Komm-Raus ;)

Nee, da stimmt was nich..

Gruß
Andi
--
Der Eineiige ist der König der Eunuchen.
(mein Paps)

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Beitragvon matze01 » 11.04.2007, 21:24

Hallo,
das könnte doch sein. Es kommt auf das Stadium des Hodenkrebses und di behandelnde Klinik an. Wenn der Krebs in einem sehr frühen Stadium festgestellt wurde, wird er nur entnommen und danach bevorzugen einige Kliniken eine "wait-and-see" Strategie. Das ist dann allerdings mit sehr engmaschigen Nachuntersuchungen verbunden.
Alles wird gut!

Gruß Matze

Gast

Re: Mann wurde an Hodenkrebs operiert

Beitragvon Gast » 13.04.2007, 17:36

Hallo
Also ich bin vor einer Woche an Hodenkrebs operriert worden und ich habe das erste Stadion von Krebes.Mir wurde trotzdem eine Chemo graten zumachen oder zumindestens eine engmaschige Kontrolle ohne das geht es nicht und mann bekommt zumindestens in Bayern einen Nachsorgekalender wo mann als Krebspatient regestriet ist.Es gibt zwei möglichkeiten entweder er mimmt es nicht ernstund macht sich was vor,oder er macht dir was vor.
Alles gute


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