Chemo nach Hodenkrebs ?

Chemotherapie, Bestrahlung, Operation, alternative Methoden, Psychoonkologie, Wait and See
Gast

Chemo nach Hodenkrebs ?

Beitragvon Gast » 04.08.2005, 12:10

Hab da mal eine Frage und zwar wurde bei mir vor einigen wochen ein Hoden entfernt weil ein tumor festgestellt wurde und anschließend wurden auf den röntgen und CT aufnahmen absolut KEINE methastasen oder sonstiges festgestellt.

Trotzdem hat der Arzt mir dringend zur einer 6 Wöchigen Chemo (2 Cyklen) geraten und diese auch vor 2 wochen angefangen.

Nur habe ich vorhin öfters im netz gelesen das die chemo nur angewandt wird wenn sich berreits methatasen im körper gebildet haben und ansonsten lieber auf bestrahulung zurückgegriffen wird.

Hat der Arzt mich nun Falsch behandelt oder will er nur auf nummer Sicher gehen das der Krebs auch dauerhauft ausgelöscht wird ?!

Gast

2 Zyklen zur Sicherheit

Beitragvon Gast » 12.08.2005, 21:01

Hallo lieber Gast!

Vor 6 Jahren ereilte mir das gleiche Schicksal!

Ich vermute, dass Du nach dem PEB Schema (Cisplatin,Etoposid,Bleomycin) behandelt wirst?!

Ich kann es dir nur empfehlen, diese 2 Zyklen durchzuziehen. Da nicht auszuschließen ist, dass sich sog. Mikromethastasen abgelöst haben (oder einzelne Zellen ins Blut), wird dies in der Regel vorsorglich getan!

Die Haare kommen schnell wieder....!

Alles gute und Du wirst auf jeden Fall gesund!

LG
Stefan

Gast

Beitragvon Gast » 13.08.2005, 17:47

Jo hast recht ist das PEG Programm, naja habe nun die hälfte der Chemo hinter mir, ab morgen muß ich wieder für eine Woche ins Krankenhaus und meine Haare fallen nun langsam aus :roll:

Naja was soll´s noch 3 Wochen dann ist die Qual vorbei ... was mir sorgen macht ist das ich am Montag wieder den Zentralen Venen Kateder bekomme das war beim letzten mal schon Horror.

Darf man fragen wie alt du warst als der Krebs bei dir Entdeckt wurde ?

PantaRei

Beitragvon PantaRei » 14.08.2005, 19:48

Bei mir sagte der Prof. Urologe, allerdings bezogen auf den Vergleich Bestrahlung - Strahlentherapie:

"Wir machen Strahlentherapie, weil dann läuft man den Ereignissen nicht hinterher".

Ich hätte natürlich widersprechen können, aber ich fand das plausibel und war eigentlich ganz froh, dass mir ein erfahrener Arzt in einem Uniklinikum die Entscheidung abgenommen hat.

Ich denke, dass dasselbe auch für Dich gelten kann.

Halt durch und viel viel Glück und Kraft!!

PantaRei

Beitragvon PantaRei » 14.08.2005, 19:57

Korrektur des vorherigen Beitrags:
es ging um Vergleich Wait and See - Strahlentherapie
Sorry


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