undifferenziertes karzinom/hodenkrebs - doch nichts im hoden

Chemotherapie, Bestrahlung, Operation, alternative Methoden, Psychoonkologie, Wait and See
Gast

undifferenziertes karzinom/hodenkrebs - doch nichts im hoden

Beitragvon Gast » 27.08.2007, 13:44

hallo,

meine diagnose lautet undifferenziertes karzinom. die ärzte gaben mir teilweise nur noch 6 monate. bin mittlerweile in der 4. chemo peb, die tumormarker sind wieder im normalbereich und die ct ergab auch rückbildungen der metastasen. es gab die ganze zeit über vermutungen auf hodenkrebs, doch dort scheint nix zu sein. die neueste theorie ist, dass versprengtes hodengewebe im bauchraum (als überbleibsel eines hodenhochstands nach der geburt) den krebs ausgelöst haben könnte. prof. dr. wirth der uniklinik dd riet mir, zu einer 6stündigen op, wobei alle lymphknoten an der wirbelsäule entfernt werden sollen. er meinte, dann bestünde chance auf heilung. das ist unser aller ziel, doch angst macht es schon.

gibt es jemand mit einem ähnlichen krankheitsverlauf? kennt jemand eine verlässliche klinik oder einen guten arzt für solche op´s? ich würde gern noch weitere meinungen einholen, da ich abgesehen von prof. wirth meinen behandelnden ärzte nicht mehr vertraue..

vielen dank

Gast

Beitragvon Gast » 16.03.2008, 10:02

Nachtrag: Es war tatsächlich versprengtes Gewebe und ich habe/ hatte nun "zum Glück nur" Hodenkrebs. Die OP hat es ans Licht gebracht und ich kann die Dresdener Uniklinik insbesondere Prof. Dr. Wirth, der die OP durchführte, nur empfehlen!! Ich habe nun meine letzte Hochdosischemo (von 2) hinter mir, die wurden mir zur sicherheit angeraten und nun geht`s aufwärts!!!!

Es lohnt sich durchzuhalten und zu kämpfen, auch wenn manchmal die Ausgangssituation ausweglos erscheint!!!


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