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Schockdiagnose bekommen...

Verfasst: 08.10.2017, 11:59
von Skydriver12
Hallo zusammen,

mein Name ist Stefan, ich bin 23 Jahre und komme aus Augsburg. Ich bemerkte vor ca. 1,5 Monaten ein Stechen im linken Hodenbereich welches von der Leiste ausging. Ich dachte mir nichts dabei, da ich einen Tag zuvor bei einem Umzug half und das ganze diesem zuordnete. Ich nahm Ibus und nach drei Tagen merkte ich nichts mehr bis zum Freitag letzter Woche. Dort bemerkte ich eine deutliche Schwellung des linken Hodens und einen Knubbel welcher sehr hart war. Ich ging daraufhin zum Hausarzt welcher mich zum Urologen überwies. Diesen Freitag war nun der Termin beim Facharzt und es wurde ein bösartiger Tumor links festgestellt welcher morgen operiert wird. Der Arzt machte einen Ultraschall und meinte das das komplette Gewebe um den Hoden bereits betroffen sei. Er tastete ebenfalls den Bauch ab und beobachtete ihn mit dem Ultraschallgerät. Er konnte dort keine Metastasen feststellen.

So nun ist das natürlich eine Schockdiagnose allerdings mache ich mir wegen der OP keine großen Sorgen. Meine Angst besteht vor Metastasen. Am kommenden Mittwoch findet das CT etc. statt. Der Urologe traf darüber keine Aussage was auch logisch ist. Er fragte mich ob ich eine Leistungsknick in letzter Zeit verspürte was ich verneinte. Ich habe keine großen körperlichen Sympthome außer eben die Schwellung welche entzwischen ganz ordentlich ist. Links ist doppelt so groß wie rechts.

Ich hätte dazu nun ein paar Fragen. Natürlich werden die wenigsten von euch ein Arzt sein und keiner weiß die genauen Befunde. Aber besteht überhaupt Hoffnung das keine Metastasen vorhanden sind? Ich meine er muss schon fortgeschritten sein wenn bereits das ganze Gewebe außenrum und innen betroffen ist. Gehen diese erst via die Lymphknoten in den Bauchraum und DANN erst in die Lunge etc? Kann man die Lymphkoten im Ultraschall tatsächlich sehen?

Ich freue mich über Antworten und hoffentlich kann man mir die Angst minimal nehmen bzw. ein Stück Hoffnung geben.

LG

Stefan