Späterkennung durch Verharmlsoung des Arztes

Operation, Doppelbiopsie
Leor

Späterkennung durch Verharmlsoung des Arztes

Beitragvon Leor » 21.04.2009, 23:02

hallo leidensgenossen,

mir wurde vor ungefähr einer woche der rechte hoden entfernt, schwerer verdacht auf hodenkrebs. entgültige diagnose steht noch aus.

ich war anfang des jahres beim urologen, da ich ein schmerzhafte verhärtung im rechten nebenhoden hatte. allgemein waren meine hoden empfindlicher geworden.
nunja der urologe meint nur das die verhärtung im nebenhoden ist und entweder eine zyste oder "verstopfung" ist und daher kein handlungsbedarf bestehe, solange die schmerzen nicht größer werden oder die verhärtung wächst. untersucht wurde ich nur mit dem ultraschall und abtasten.

mit den schmerzen die ich ab und zu verspürte müsste ich leben oder die verhärtung müsste operativ entfernt werden. was aber die fruchtbarkeit beeinträchtigt.

ich hatte dann alle vier fünf tage schmerzen die dann wieder vergingen. die empfindlichkeit der hoden blieb aber.

ich hab mich dann von woche zu woche geschleppt und mich mit den schmerzen dich ich ab und zu hatte abgefunden. bis ich vor ca. 2 wochen nicht mehr richtig laufen konnte vor schmerzn die ich im rechten bein und in der leisten gegend verspürte. darauf hin hat mich mein hausartz zu einem andern urologen geschickt der mich noch am selben tag so zusagen eine not op druchgeführt hatte.

mein lympfknoten an den nieren waren vergrößert und meine blutwerte waren erhöht.

nun zu meiner frage
nun stellt sich mir die farge ob man den verlust des hodens vermeiden hätte können wenn der erste urologe bei mir ne blutprobe genommen hätte.
denn wenn ich pech habe hat der tumor gestreut und ich bekomme ne chemo.

wurde bei euch beim ersten besuch blut abgenommen? und gleich was festgestellt?

freu mich auf eure antworten

mfg Leor

(Gast)

Beitragvon (Gast) » 12.05.2009, 22:43

Hallo,
das Verharmlosen kenne ich, allerdings habe ich auch bisher nur immer mal wieder “Schweregefühle” oder “Ziehen” in der Leiste/Hoden.
Ultraschall war lt. Uro unauffällig.
Habe selbst AFP und ßHCG testen lassen und nun sind diese am Ende des Normalbereichs. AFP und hCG sind ja bei Keimzelltumoren erhöht.

Uro sieht kein Handlungsbedarf. Finde ich trotzdem merkwürdig, Zweitmeinung holen?

Wenigstens hast du nicht locker gelassen! Alles Gute weiterhin!


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