Verdacht auf Hodenkrebs

Operation, Doppelbiopsie
Rene

Verdacht auf Hodenkrebs

Beitragvon Rene » 17.04.2009, 22:58

Gutn Abend zusammen,

bin nach kurzer Suche auf euer Forum gestoßen. Kurz zu meiner Person: 21 Jahre alt, 2.Lj im kaufmännischen Bereich, sportlich aktiv im Tennisverein.

Seit ca. einem Jahr hab ich diese anhaltende Müdigkeit und Abgeschlagenheit, zudem spüre ich einen ziemlichen Leistungsabfall in fast allen Bereichen. In der Schule bin ich oft müde und teils unkonzentriert, beim Sport hab ich seit dem Jahr konditionelle Probleme. Letztens hatte ich 2 Punktspiele in Folge, beim 2. Spiel hatte ich schon ziemliche Probleme mit der Luft. Auf Arbeit sieht es auch nicht besser aus, bei Rutinetätigkeiten werde ich schnell müde und frühe Aufstehen macht mir auch zu schaffen.

Diese Symptome sind nicht mit einem Mal aufgetreten, es war ein schleichender Prozess, welchen man nicht gleich bemerkt. Als das in der letzten Zeit mit der Müdigkeit zugenommen hat, hab ich mir ne 50 er Packung Koffeintabletten aus der Apotheke gekauft. Es ist mir klar, das man so nicht damit umgeht, aber ich hab halt viel Stress und kaum die Zeit zum Arzt zu gehen.

Nun zur eigendlichen Problematik: Seit 4 Wochen hab ich diesen, man kann schon fast sagen kronischen Husten und leichte Atemnot. Von Zeit zu Zeit habe ich auch ein Stechen in der Lunge. Über die Feiertage ist es schlimmer geworden und ich bin in ein nahegelegenes Krankenhaus gegangen, da mein Arzt nicht offen hatte. Denen hab ich dort geschildert, dass ich schon seit ner Weile diesen Husten hab und beim Sport schlecht Luft bekomme. Im Anschluss haben die gleich Blut gefogen und eine Röntgenuntersuchung gemacht.

Das Blutbild war normal und unauffällig, d.h. keine Bakterien im Blut oder unnormale Werte. Beim bei der Rontgenuntersuchung kam jedoch heraus, dass ich ukl. Verdichtungen in beiden Lungenflügeln habe. Die behandelnde Fachärztin hatte mich dann in ihr Büro gebeten und die Ergebnisse mit mir ausgewertet. Sie stellte den Sachverhalt schon ziemlich krass dar und ich musste erst einmal schlucken als sie mir sagte, dass die schattenartigen Verdichtungen gar nicht gut aussehen und es durchaus sein kann, dass ich den nächsten Tag sofort Stationär aufgenommen werden muss. Eine Lungenentzündung oder Tumorgewebe könnte es sein. Sie schreib einen Abschlussbericht und ich ging nach Hause um am nächsten Tag mit einem unguten Gefühl wieder zu kommen.

An dem nächsten mogen erschien ich 8:00 Uhr wieder dort, jedoch war die Ärztin vom Vortag nicht mehr da. Ein anderer Arzt veranlasste dann eine CT- Untersuchung, nachdem er den Bericht der Kollegin gelesen hatte. Diese Untersuchung bestätigte das Röntgenergebnis und beidseits wurden kleine Zwerschfellbuckelungen entdeckt. Abschließend wurde dann eine Bodyplethysmografie durchgeführt (da musste ich in ein Atemgerät pusten und das Lungenvolumen wurde erfasst). Das Ergebnis war unauffällig.

Zu meinem Erstaunen wurde ich wieder entlassen und der Arzt meinte zu mir, dass die Kollegen vom Vortag die ganze Sache überbewertet haben. In seinem Abschlussbericht schrieb er ich habe lediglich frischentzündliche Infiltration in der Lunge und verschreib ein Atemspray dagegen. Von meinem Hausarzt habe ich dann eine Überweisung zu einem Lungenfacharzt bekommen. Ich habe mich dann mit ihm über die ganze Problematik unterhalten und erwähnt, dass ich seit über einem Jahr eine Verhärtung am rechten Hoden habe und bei einem Urologen gern abklären würde ob es nicht die Ursache des ganzen ist. Er vermutet das nicht und wollte mir dafür auch keine Überweisung ausstellen.

Weiß nicht ob es Sinn macht zu einem anderen Arzt zu gehen und der Sache nachzugehen, hab echt keine Lust auf sowas und möcht das auch am liebsten verdrängen...
Wegen dem Husten und der Lungenprobleme habe ich von meinem Hausarzt Eukalyptustabletten bekommen (ist eingendlich bei Erkältung ein Hustenlöser), aber einen gripalen Infekt hab ich doch gar nicht.

Sollte ich mich auf meinen Arzt verlassen und erst mal abwarten, was der Lungenspezialist sagt? Vielleicht ist auch alles nicht so schlimm.


LG Rene

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HT-Patient1989
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Beitragvon HT-Patient1989 » 18.04.2009, 09:17

@-RENE:

Ich bin etwas irretiert, warum Du ausgerechnet mit DEINEN geschilderten Symtomen auf Hodenkrebs kommst ??!!

In der tat klingt deine Geschichte nicht so prall und ZUFRIEDEN wäre ICH damit nicht - würde weiter einen Arzt konsultieren.

JA - auch ICH hatte damals Leistungsabfall und starke Anfälligkeit für andere Dinge vorab ... dann wuchs mein li. Hoden an ... und die Streuung von metastasen in die Lunge ... naja, nachzulesen in VERLAUSBERICHTE HIER im Forum.

Ich wünsche Dir, dass Du herausfindest, WAS mit Dir los ist und eine qualitätive Lebensqualität sich wieder einstellt ...
Lieben Gruß ...
Stefan - HP
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