Ziemlich Krank....

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Buddha

Ziemlich Krank....

Beitragvon Buddha » 14.12.2005, 03:55

Hallo,

Wahrscheinlich ist das, was ich habe, eher ein psychologisches Problem. Trotzdem poste ich das jetzt einfach mal hier herein. Seitdem ich 14bin, dachte ich, ich hätte Hodenkrebs am linken Hoden. Ich bin jetzt 21. Dachte also 7 jahre lang, ich hätte Hodenkrebs.

Es ist natürlich sehr lang her jetzt. 7 Jahre. Ich weiss auch gar nicht mehr, so genau, warum ich dachte, ich hätte jetzt Hodenkrebs. Ich glaube, ich meinte, ich hätte irgendwelche Knoten, oder Tumore ertastet.

Aus Angst bin ich nicht zum Arzt gegangen. Wegen einer anderen Sache bin ich nun gestern zu einem Urologen gegangen, hatte etwas mit dem Bändchen zu tun.

Jedenfalls hat er dann auch meine Hoden abgetastet, beide Hoden, und den linken Hoden sehr intensiv, also da, wo ich auch immer dachte, da sei ein Tumor. Er hat dann auch dort etwas gefunden, allerdings keinen Tumor, sondern irgendeine Ader, glaube ich, die vergrößert ist und auch irgendwie die Spermaqualität beeinflusst, weil diese Ader einen Hoden zu warm macht und darunter leidet die Qualität des Spermas. Die Hoden brauchen immer eine ganz bestimmte Temperatur.

Ich habe im linken hoden, allerdings immernoch so ein komisches ziehen, dass ich bisher immer so gedeutet habe, dass der Tumor dann streut.

Allerdings scheint mit diesem ziehen auch immer ein Wärmegefühl mit einzugehen, so dass ich denke, dass dies einfach das ist, was der Urologe mir gestern gesagt hat.

Was ich eigentlich wissen will ist:

Wenn ich tatächlich 7 jahre lang an Hodenkrebs gelitten hätte, dann hätte der Urologe, dass ja eigentlich gestern erfühlen müssen, so intensiv wie er dort gefühlt hat, oder ? Ich habe nämlich nicht gefragt, ob ich Hodenkrebs hätte, oder nicht, weil ich mir in diesem Moment darüber keinen Kopf mehr gemacht habe und einfach nur gedacht habe, hey du hast kein Hodenkrebs. Du hast dich 7 jahre lang selbst verarscht.

mias78

Ziemlich verpeilt....

Beitragvon mias78 » 15.12.2005, 16:54

hallo buddha,
ich glaube, wenn es wirklich hodenkrebs gewesen wäre, hättest du diesen Brief gestern nicht mehr schreiben können.
Aber ich kann solche Leute wie dich nicht verstehen, die glauben, sie sind krank und aus Angst vor einer Diagnose nicht zum Arzt gehen, oder noch schlimmer beim Arzt sind und ihn nicht drauf ansprechen. Jetzt erhoffst du dir in einem anonymen Internetforum durch deine vage Beschreibung von deinen Symptomen eine Diagnose von Laien??? Warum???
Ich bin genau eine Woche später nachdem ich das erste Mal Schmerzen im Hoden spürte zum Doc, der hat mich ins Krankenhaus überwiesen und drei Tage später war mein Hoden (es war Hodentumor) entfernt. Im Anschluß machte ich zur Vorsorge eine kurze Chemotherapie nur um sicher zu gehen. Denn mein Tumor befand sich im ersten Stadium, und je früher ein Tumor behandelt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

Also Buddha, gehst du nochmal zum Arzt und sprichst ihn darauf an?
Du wirst nicht glauben, was es für ein befreites Lebensgefühl sein wird, wenn er dir bestätigt, daß es kein Hodentumor ist. Wenn doch, dann hilft dir vielleicht, daß Hodentumore zu den am besten heilbaren Tumoren zählen.

Grüße mias78

Gast

Beitragvon Gast » 22.12.2005, 01:25

Für mich hat sich das Thema getz eigentlich gegessen. Für mich ist klar, dass ich keinen Hodenkrebs habe. Ich habe hier auch von niemandem verlangt eine Diagnose zu stellen. Wenn ich Hodenkrebs gehabt hätte, hätte mir das der Arzt gesagt bei dem ich war, oder hätte weitere Untersuchungen eingeleitet, wenn er einen Verdacht gehabt hätte.

Aber wer weiss, vielleicht geh ich wirklich nochmal zum Arzt und frag ihn ganz konkret, was ich eigentlich wollte, aber ich habs zurückgehalten und nicht gefragt. Also die Frage: "Heisst das also, ich hab kein Hodenkrebs ?"
(Nach der Palpation der Hoden.)

fuji

frage an buddha

Beitragvon fuji » 22.12.2005, 13:53

hi buddha,

ich kenn jemanden, der so eine ähnliche 'hodengeschichte' wie du hat.
(auch schon viele jahre das gefühl vielleicht hodenkrebs zu haben, und nie den weg zum arzt gewagt)

wollte wissen, ob der arzt dann jetzt irgendwas mit deinem hoden gemacht hat wegen der ader (operiert oder medikamente oder..), oder ob du einfach damit weiterleben kannst und es bis auf die qualität des spermas sonst keine weiteren folgen geben wird.

danke im voraus

Buddha

Beitragvon Buddha » 25.12.2005, 22:46

Also diese Ader ist nichts schlimmes. Man kann einen Stand setzen in die Ader, dies erfolgt durch operation. Die Ader ist einfach nur nicht so gut, wenn man später tatsächluch Kinder bekommen will, weil diese Ader eben die Qualität den Spermas beeinflusst. Diese Ader erwärmt die Hoden bzw einen Hoden zu hoch, so dass die Sperma darunter leiden und es kann dann sein, dass man dann keine Kinder mehr zeugen kann. Man beachte das Wort KANN.

Ich habe mit einem Rettungssanitäter letztlich darüber gesprochen, ob man das machen sollte, diese Ader entfernen lassen, oder eben einen Stand setzen sollte. Er hat mir davon abgeraten. Denn solche Adern sind äußerst wichtig und die Adern sind ja nicht ohne Grund da und man kann nicht im vorraus erkennen, wie wichtig diese Ader letztendlich ist. Also ist so eine Operation, von den bisherigen Informationen, die ich erhalten habe, nicht gerade erstrebenswert. Man kann sich ja vorstellen, was passiert, wenn nicht mehr genug Blut zum Hoden gefördert wird usw...

Also sehr lange Rede kurzer Sinn, eine Operation ist, sofern man nicht 100%ig sichergehen will, dass man Kinder haben will, unnötig.

Man kann gegen diese Ader nichts machen, ausser eben operativ. Medikamente bekommt man auch nicht, wenn man so eine Ader hat.

Hoffe, alle deine Fragen sind damit beantwortet. :)

Sven Bachmann

Hoden

Beitragvon Sven Bachmann » 08.01.2006, 01:49

Bei keiner Operation muss man sich dann damit abfinden dass ein Hoden immer grösser ist als der andere? Sonst hat das keine Nachteile?

Buddha

Re: Hoden

Beitragvon Buddha » 11.01.2006, 21:08

Sven Bachmann hat geschrieben:Bei keiner Operation muss man sich dann damit abfinden dass ein Hoden immer grösser ist als der andere? Sonst hat das keine Nachteile?


???

Die Fragen habe ich jetzt nicht verstanden.

Edgar
Beiträge: 1
Registriert: 12.05.2011, 20:44

Re: Ziemlich Krank....

Beitragvon Edgar » 13.05.2011, 19:16

Wichtig ist und bleibt die richtige Vorsorge, damit man genau weiß, was mit einem los ist. Das ist das A und O überhaupt.


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