Implantate ?!?

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reddy
Beiträge: 7
Registriert: 02.11.2005, 22:51

Implantate ?!?

Beitragvon reddy » 02.11.2005, 23:18

ich stehe nun auch vor der Entscheidung Implantate oder nicht
nur bei mir ist es so das mir mitlerweile der zweite Hoden abgenommen wurde .

Als vor 15 Jahren mir der erste abgenommen wurde konnte ich gut damit leben ... aber jetzt.. ohne alles (ehrlich gesagt sieht scheiße aus) .

Ich werde mich wahrscheinlich dafür entscheiden .


Hat jemand Erfahrung damit .. und wie sieht es mit der Kostenübernahme aus?

Zahlt dies eine gesetzliche Kasse oder ist das schon eine Art von Schönheits-OP welche man selber zu zahlen hat ?

Ich Hoffe ihr könnt mir in dieser Sache helfen.

mias78

Erfahrungsbericht Implantat

Beitragvon mias78 » 15.12.2005, 16:26

hallo reddy,
wahrscheinlich hast du inzwischen schon die Entscheidung getroffen, aber für alle nachfolgenden Leser:
Mir wurde auf Wunsch ein Implantat am 21.7.05 bei einer Hodenentfernungsoperation eingesetzt. Dieses Implantat ist ein Silikonei, das beständig gegen Schläge ist. Des Weiteren muß man sich keine Sorgen über ein Auslaufen oder ähnliches machen, sowie eine Verfallsdatum gibt es auch nicht.
Zum Tragekomfort kann ich sagen, daß nur unmittelbar nach der OP der Hodensack blutunterlaufen war, innerhalb von einer Woche war dann aber nichts mehr zu sehen. Ansonsten fühlt es sich von Größe, Form und Beschaffenheit an, wie ein gewöhnlicher Hoden. Es ist vielleicht einen Tick schwerer. Das Silikonei wirkt anfangs jedoch trotzdem wie ein Fremdkörper. Aber ich gefalle mir immer mehr damit und bin froh mich für das Implantat entschieden zu haben. (Ich hatte vor 7 Jahren erst meine Leistenhodenoperation und weiß daher wie es sich mit nur einem Hoden anfühlt und aussieht). Es gab übrigens in Sachen Sex von Anfang an keine Einschränkung.
Auf mich kamen diesbezüglich keine Kosten zu. Wer das allerdings bezahlt hat (Krankenkasse...) weiß ich nicht mehr, das ging wohl in dem ganzen Stress unter.
Ich hatte damals vor meiner Entscheidung eine Internetseite gefunden, die ein Foto, die unterschiedlichen Größen usw. enthielt. Wenn ich sie wiederfinde, teile ich sie euch mit.
!!! Ganz wichtig: Bevor euch ein Hoden entfernt wird, bitte eine Einfrierung der Spermien durchführen. Man weiß nie, wie es nachher weitergeht. Und erst sich der Operation unterziehen, wenn eine zufriedenstellende Probe abgegeben wurde. Eine paar Tage hin oder her sind für den Tumor und euren Körper kein großer Unterschied, vielleicht aber für die Familienplanung. Die ganze Prozedur wird übrigens am besten bei einem Gynäkologen durchgeführt, weil der dann auch die Einpflanzung durchführt.

Frohe Entscheidung,
mias78

gronf
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Beitragvon gronf » 11.02.2006, 04:31

Hallöle,

ich habe die Leistenhoden-OP am 12.1. hinter mich gebracht (bin also sowas wie'n Frischling) und schaue meiner Wundheilung (die mich 7 Tage nach der OP ganz doll ärgerte) zu. Ich habe mich erstmal gegen ein Implantat entschieden, mit dem Hintergrund, dass der Körper erstmal genug zu tun hat sich wieder zu erholen und nicht gleich wegen nem Fremdkörper irgendwelche Resourcen verbraucht, dich ich jetzt nötiger hab.
Zumal mir in Bälde die RLA bevorsteht.

Ich werde ganz sicher auch ein Implantat einsetzen lassen, aber erst zu einem späteren Zeitpunkt.
Ich habe kein Problem damit, nur einen Hoden zu haben, aber es ist eben doch ein schöneres und vor allem ausgewogenes Gefühl, einen beidseitig gefüllten Hodensack mit sich rumzuschleppen.

Soweit ich informiert bin, zahlt die Kasse den Eingriff, da es keine Kosmetik ist, sondern auf psychologische Aspekte zielt.
Das wurde mir jedenfalls vom Urologenteam im Klinikum Rosenheim so vermittelt.

Liebe Grüße

Andi
--
Der Eineiige ist der König der Eunuchen.
(mein Paps)

Gast

Beitragvon Gast » 04.03.2007, 10:07

gronf hat geschrieben:Hallöle,

ich habe die Leistenhoden-OP am 12.1. hinter mich gebracht (bin also sowas wie'n Frischling) und schaue meiner Wundheilung (die mich 7 Tage nach der OP ganz doll ärgerte) zu. Ich habe mich erstmal gegen ein Implantat entschieden, mit dem Hintergrund, dass der Körper erstmal genug zu tun hat sich wieder zu erholen und nicht gleich wegen nem Fremdkörper irgendwelche Resourcen verbraucht, dich ich jetzt nötiger hab.
Zumal mir in Bälde die RLA bevorsteht.

Ich werde ganz sicher auch ein Implantat einsetzen lassen, aber erst zu einem späteren Zeitpunkt.
Ich habe kein Problem damit, nur einen Hoden zu haben, aber es ist eben doch ein schöneres und vor allem ausgewogenes Gefühl, einen beidseitig gefüllten Hodensack mit sich rumzuschleppen.

Soweit ich informiert bin, zahlt die Kasse den Eingriff, da es keine Kosmetik ist, sondern auf psychologische Aspekte zielt.
Das wurde mir jedenfalls vom Urologenteam im Klinikum Rosenheim so vermittelt.

Liebe Grüße

Andi


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