Teilresektion am Hoden

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einervonvielen

Teilresektion am Hoden

Beitragvon einervonvielen » 22.07.2010, 22:31

Hallo. Ich bin 29 un habe eine " sehr derbe, stark Tumorverdächtige Raumforderung " an meinem rechten Hoden.
Jetzt kommt eine komplette Entnahme meines Hodens aber auf keinen Fall in Frage. das läßt mein Ego einfah nicht zu.
Also suche ich seit ende April nach einem Urologen der, ggf. auch mit Haftungsauschluss, eine Teilresektion durchführt. Nur muß ich sagen so langsam gehen mir leider die Möglichkeiten aus. Kann mir hier jemand helfen?????????

Danke.

einervonvielen

Re: Teilresektion am Hoden

Beitragvon einervonvielen » 31.07.2010, 17:43

ist ne schwere frage, dessen bin ich mir schon irgenwie bewusst.....
wie habt ihr das eigendlich alle so aufgenommen das euch einer oder gar beide hoden entfernt werden sollen? warum hänge ich mehr an meinen e...... als alle anderen hier? oder hab ich nur nicht verstanden was der tod bedeutet?

bitte schreibt mir mal wie ihr das alles aufgenommen habt...........

Danke

einervonvielen

Re: Teilresektion am Hoden

Beitragvon einervonvielen » 31.07.2010, 17:43

ist ne schwere frage, dessen bin ich mir schon irgenwie bewusst.....
wie habt ihr das eigendlich alle so aufgenommen das euch einer oder gar beide hoden entfernt werden sollen? warum hänge ich mehr an meinen e...... als alle anderen hier? oder hab ich nur nicht verstanden was der tod bedeutet?

bitte schreibt mir mal wie ihr das alles aufgenommen habt...........

Danke

thomas66

Re: Teilresektion am Hoden

Beitragvon thomas66 » 05.08.2010, 23:17

Hallo,
bei mir ist am 1.7.10 der Verdacht auf Hodenkrebs aufgetreten. Anzeige bei Sonografie, aber Tumormarker unauffällig. Ich habe mir natürlich die Frage gestellt, ob ich mir den Hoden auf den Verdacht hin abnehmen lassen soll, dass ein Tumor drin ist. Insbesondere hatte ich scheiße Angst, das es nachher heißt: die gute Nachricht: kein Krebs, die schlechte: Ei ist ab. Im Krankenhaus (Maria Hilf in Krefeld) habe ich dann der Chefärztin deutlich gemacht, dass ich den Hoden nicht verlieren will, wenn es kein Tumor ist.
Sie hat mir erklärt, Sie würden den Hoden herausziehen, aufschneiden (die Ultraschallanzeige war in der Mitte des Hodens) und dann anhand des optischen Befunden meist eindeutig bestimmen können, ob es ein Tumor ist. Wenn es ist nicht eindeutig sei, würde ein Schnellschnitt gemacht. Daraufhin war ich mit der OP einverstanden, denn einen Hodens verlieren ist nicht lustig, aber lange warten und Metastasen riskieren ist auch nicht toll. Ausserdem wollte ich für mich Gewissheit haben, wass es ist. Frag doch ggf. in Krefeld nach, wie ich erst nachher erfahren habe, ist Fr. Dr. Krege schon sehr gut beim Thema Hodenkrebs, die hat darüber promoviert und auch an diversen Fachkongressen teilgenommen, die auch die Leitlinien zur Behandlung ausgearbeitet haben.
Sie hat mir anhand der dann noch mal von ihr durchgeführten Sonografie auch schon deutlich gesagt, dass es wie ein Tumor aussehe.
So wäre dann schließlich auch, und ich bin inzwischen froh, dass es "nur" Seminom 1. Grades ohne weitere Absiedlungen war.
Alles Gute, und trifft die für dich richtige Entscheidung!
Thomas

einervonvielen

Re: Teilresektion am Hoden

Beitragvon einervonvielen » 06.08.2010, 22:23

danke für deine antwort und den tip mit der frau doktor.ich werde mich baldmöglichst mit ihr zusammensetzen. ich habe nur den verdacht daß auch sie mir bei einem positiven befund ebenfalls den ganzen hoden entfernen will.... naja, wir werden sehen...
aber was hast du bei der entscheidung dir den hoden evtl. entfernen zu lassen gedacht wenn ich das mal fragen darf? ich kann mir eher vorstellen (bitte halte mich jetzt nicht für wahnsinnig aber alle überlegungen gehen tatsächlich dahin...) an krebs zu sterben als auf einen hoden zu verzichten.... ich kann mir einfach keine situation vorstellen in der ich nur noch einen hoden habe. es reicht schon alleine der gedanke daran löst bei mir schon suizidale gedanken aus...
es sagen ja auch alle es sei kein problen,mit nur einem hoden ändert sich garnix und es wär alles wie vorher auch mit den hormonen und der libido usw... wofür soll der zweite hoden denn sonst gut sein? etwa als reserveorgan? ich hab doch sonst nix doppelt worauf ich bei bedarf verzichten kann... hast du dir diese fragen auch gestellt? und was war(en) die antwort(en9 die dich dazu gebracht hat(haben)? diese fragen stelle ich auch an alle mitleser unb besucher hier.

danke nochmal an dich thomas.
carry on!

einervonvielen

Re: Teilresektion am Hoden

Beitragvon einervonvielen » 14.08.2010, 12:02

hallo nochmal thomas66. danke nochmal für den tip mit der ärztin. ich habe die frau doktor direkt am montag angerufen und ich muß sagen daß sie mal ganz anders als ihre kollegen geredet hat. je nach größe, art verwachsung, stadium, ..., ... usw. sind die riesiken natürlich entsprechend höher und die behandlungen auch andere aber ok,....... was man(n) nicht alles für seinen hoden tut... am dienstag hab ich nen thermien bei der guten frau und dann bin ich mal gespannt wie`s weiter geht. trotzdem steht die entfernung meines hodens weiterhin raum.... und damit hab ich weiterhinauch ein problem. aus medizinischer sicht gesehen ist das natürlich die erste wahl und ich würde auch jedem dazu raten sich den hoden entfernen zu lassen aber ich selbst kann mich jetzt wo ich damit konfrontiert bin, einfach nicht damit abfinden auf eines zu verzichten....

hat denn hier sonst niemand ein problem damit (gehabt) sich halb oder teils ja sogar ganz kastrieren zu lassen???????

bitte helft mir...., es ist wirklich wichtig für mich.

danke schonmal
und nochmal danke an dich thomas66


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