Diagnose: Tumor im rechten Hoden - Wie geht's weiter?

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Tolstoi
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Diagnose: Tumor im rechten Hoden - Wie geht's weiter?

Beitragvon Tolstoi » 18.12.2004, 15:55

Habe gestern diese niederschmetternede Nachricht erhalten. Muß mich jetzt in der Uniklinik Bonn einfinden. Habe keine Ahnung was mich da erwartet. Wer kann mir weiterhelfen bzw. wie geht's weiter?

Gruß
Tolstoi

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Nachtrag zum Thema

Beitragvon Tolstoi » 24.12.2004, 13:27

Ja, wie ging es weiter?

Ich bin am 20.12.04 um 12.00 Uhr in der Uni-Klinik in Bonn zur Untersuchung einbestellt worden. Nach eingehender Untersuchung mit Ultraschall wurde mir von ärztlicher Seite sehr deutlich gemacht, daß ich wohl mit einer Entfernung des Hodens rechnen müsse. Danach wurde ich auf die Operation vorbereitet und lag bereits um 14.30 Uhr auf dem OP-Tisch. Um 16.15 bin ich dann im Aufwachraum aufgewacht, wo sich dann die ärztliche Prognose bestätigte.

Am 23.12.04 war dann die Warterei endlich vorbei. Nach einer CT wurde mir dann während der Nachmittagsvisite mein schönstes Weihnachtsgeschenk überbracht. Nach Aussage des leitenden Oberarztes hatte ich mir "von den bösen Buben" den am wenig gefährlichsten ausgesucht. Ein Seminom das nicht auf Bauchraum und Lunge gestreut hatte (nach Lugano I).

Ich wurde heute aus dem Krankenhaus entlassen und werde im Januar noch eine zweiwöchige Bestrahlung des Bauchraumes über mich ergehen lassen müssen. Ich kann aber jetzt schon sagen, daß ich mit Sicherheit alle Nachfolgeuntersuchungen einhalten werde.

Ich möchte an dieser Stelle nochmals dem Ärzte- und Pflegeteam der Station Witzel der Uni-Klinik in Bonn für ihre hervorragende Arbeit danken und wünsche allen noch ein frohes Fest und ein glückliches Neues Jahr..

Gruß
Tolstoi

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Nachtrag II zum Thema

Beitragvon Tolstoi » 06.02.2005, 11:30

Hallo zusammen,

habe mittlerweile auch die Strahlentherapie (13X) hinter mir; ist alles problemlos abgelaufen. Einen Schwerbehindertenausweis habe ich auch beantragt - schau'n wir mal, ob dieser genehmigt wird.

Grüsse
Tolstoi


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