Ob das Leben auch irgendwann mal was Positives hat???

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enekin
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Ob das Leben auch irgendwann mal was Positives hat???

Beitragvon enekin » 31.07.2008, 18:38

Hy

Ich muß mal mein Frust ablasen,schnief.
Wir ihr ja alle wisst macht mein Mann gerade Chemo die auch gut verläuft.Mir hat es letzte Woche Freitag die Füße unterm Bodem wechgezogen.Mein Mann muste mich von Arbeit abholen mir ging es richtig böse,hatte ne fette Magen-Darm-Grippe vom feinsten.Mir ging es richtig übel Freitag-Samstag hatte ich dazu noch Fieber 39 super bei den Wetter,Sonntag Morgen war mein Mann fas drann einen Krankenwagen zu rufen weil ich seid Freitag nichts mehr gegessen und getrunken hatte(wie auch wen alles wie Wasser hinten wieder den Ausgang suchte :-) ) Montag bin ich dann endlich zum Doc der konnte nicht viel machen weil ich alles schon zu Hause ausprobiert hatte,wen ich Dienstag immer noch Durchfall hätte müste ich ins KKH,Hab natürlich alles versucht was ging(hat geklabt).Ich lag dann noch bis Mittwoch flach,konnte nichts gehen nichts machen-Kreislauf war richtig im Keller.Heute geht es mir einbischen besser.
Da klingelt es doch an meine Tür,nen Einschreiben ick aja kann ja nur eins sei.
Und ich hatte recht da flatterte mir meine Kündigung ins Haus,super Klasse bin am Boden.
Da reist man sich nen Jahr den Arsch auf,wird man vollgemotz das man in 12Monaten Beschäftigung 4Wochen insgesamt krank war.
Hab in einer kleinen Tagesbar gearbeitet 4Stünden über Mittags.
War sogar arbeiten als es meinen Mann richtig dreckig ging und mir auch.Aber es gibt halt immer wieder Menschen die für sowas kein Verständnis haben.hatte ja zur Chefin ein Freundschaftliches Verhältnis da ich die einzige Angestellte war.
Klar kann ich sie auch verstehen das sie kosten hat.Aber sie hat 1Jahr ne Förderung für mich bekommen 600€ 500€ hat sie mir gezahlt und dann sowas.Weil ich zu oft krank bin,muß dazu sagen das ich auch noch ein fast 5Jährigen Sohnemann habe,und sie das auch nie verstanden hat als er krank war.
Jendefalls bin ich ziehmlich fertig und so sauer.
Ich versuche es wirklich jeden recht zu machen,meinen Mann immer beizustehen für mein Sohnemann dazu sein,hab meinen Job gerne und auch Ordentlich gemacht.
Und nun das :roll:
Aber das Leben muß weiter gehen,für mich steht jetzt einfach mein Mann erstmal im Vordergrund der rest muß jetzt einfach warten.
Danke fürs zuhören.

LG niki

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HT-Patient1989
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Beitragvon HT-Patient1989 » 31.07.2008, 21:32

Du hast PN in deiner Postbox !!!**************************


Liebe Niki,

mittlerweile besorgt mich das, was ich von Dir lese doch deutlich mehr !

Warst DU es - welche OHNE sozialpsychologischen Beistand aus dem KH wo Dein Mann liegt auskommen wollte ?


Die kleinste Infektion kann bei psychisch labilen Menschen eine echte Krankheit werden lassen ... und dazu noch, wo Dein Mann durch die Chemo erheblich sein Imunsystem geschwächt bekommt, kann dass auch für ihn ein Risiko werden. Habt Ihr im KH bescheid gegeben, dass DU Bakterienträger bist und ihr Euch eine Toilette teilt ? --> ist WICHTIG !!! - die Mitteilung ...

Dann sehe ich hier auch noch gute Chancen bei der anstehenden Kündigung - in DIESEM Moment und besonders, wenn die Chefin davon WUSSTE (Mann krank, Kind unter 12), liegt hier möglicherweise eine BESONDERE HÄRTE vor und dann ist solch eine Kündigung abzuwenden.

Einspruchsfrist mittels eines RA (Rechtsanwalt) binnen sehr kurzer Zeit beim Arbeitsgericht einlegen, weil die Frist läuft ab Zustellung und rechtswirksam wird, wenn der Betroffene (in dem falle Du, liebe Niki!) nicht rechtzeitig seine Rechte in Anspruch nimmt.

ZITAT aus dem Kündigungsschutzgesetz, welches gilt, wenn AN (Arbeitnehmer) länger als 6 Monate beschäftigt wurden:

§ 4 Anrufung des Arbeitsgerichts
1Will ein Arbeitnehmer geltend machen, dass eine Kündigung sozial ungerechtfertigt oder aus anderen Gründen rechtsunwirksam ist, so muss er innerhalb von drei Wochen nach Zugang der schriftlichen Kündigung Klage beim Arbeitsgericht auf Feststellung erheben, dass das Arbeitsverhältnis durch die Kündigung nicht aufgelöst ist. 2Im Falle des § 2 ist die Klage auf Feststellung zu erheben, daß die Änderung der Arbeitsbedingungen sozial ungerechtfertigt oder aus anderen Gründen rechtsunwirksam ist.


Ich rate dazu, egal wie das Verhältnis zur Chefin war/ist ... zum einen hört bei GELD die Freundschaft auf (Sprichwort!) ... zum anderen, wer in solcher Situation an Kündigung denkt, geschweige sie noch ausführt, dem KANN man (frau!) nur mit rechtlichen Mitteln Einhalt gebieten und damit ZURECHTrücken.
Und wenn dabei "nur" rauskommt, Umwandlung in eine Fristgemäße ... oder Abfindungszahlung ... oder Umschulungs- / Weiterbildungsmaßnahme wird übernommen ... egal WAS - es hilft EUCH weiter !!!

In lieben Gedanken an Euch dreien ...
Zuletzt geändert von HT-Patient1989 am 31.07.2008, 21:42, insgesamt 1-mal geändert.
Lieben Gruß ...
Stefan - HP
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Beitragvon HT-Patient1989 » 31.07.2008, 21:39

JA - das Leben hat was positives.

Es liegt oft in der Betrachtungsweise, oft ist es kleiner als gewünscht, oft nicht sofort sichbar, manchmal sind es nur Kleinigkeiten, welche sich später summiert deutlicher Zeigen .... gewiß ist nur eines :-) ......

SIE SIND JETZT UND IMMER DA !!!

Falls nun die Frage aufkommt: "und ... warum sehe und spüre ich sie nicht ?"

Meine Antwort: "Speche mit jemanden, der Dir die positiven Dinge aufzeigen kann, Dich / Euch auffängt, Halt gibt, strukturiert und wenig emotional handelt .... zum Beispiel professionelles sozialpsychologisches Personal"
Lieben Gruß ...
Stefan - HP
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