Diagnose zu spät?

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Marc

Diagnose zu spät?

Beitragvon Marc » 19.08.2004, 21:46

Hallo


Ich habe durch meine eigene Dummheit wohl eine rechtzeitige Diagnose meiner Krankheit verschlampt.
Meine rechter Hoden war, seit edlichen Jahren schon, wesentlich grösser und viel empflindlicher als der linke.

Der Rechte halt bei leichten Druck schon immer etwas geschmerzt, der Linke nie.
Ich habe mir da nie was bei gedacht.

Doch jetzt habe ich seit einigen Tagen leiche Schmerzen (besonders beim gehen) im Hoden und in der Leiste.
Auf Grund dessen habe ich mich im Inet schlau gemacht und musste feststellen das die Diagnose "Hodenkrebs" genau auf meine Symthome passt (ausser das ich keine Erbsen grosse Verdickung ertasten kann).

Ich weiss garnicht ob ich überhaupt noch zum Arzt gehen soll, habe keine zwar Angst vor der Untersuchung, sondern vor der (sehr sicheren) Diagnose.
Mir wäre lieber ich würde einfach eines Tages umfallen und das wars.
Auf diese ganze Krebs Therapie und dessen pychische Belastung hab ich kein Bock, habe es bei einem Kollgen miterlebt und das hat mir gereicht.

:cry:

Olli P.
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Es ist nie zu spät!!

Beitragvon Olli P. » 20.08.2004, 17:53

Mir ging es ganz genau so.
Und die Gedanken hatte ich anfangs auch. Wie sich schnell rausstellte, war ich in einem ziemlich späten Stadium. Aber selbst in meinem Stadium konnte mir geholfen werden. War nicht einfach und es kommt noch einiges auf mich zu. Aber eines ist sicher, es lohnt sich weiterzuleben!
Gerade bei Hodenkrebs liegt die Heilungschance am höchsten, nahezu bei 98%. Wenn das nichts ist?
Natürlich denke ich heute "Wäre ich blos früher zum Arzt gegangen" aber...
Und mache Dir keine Hoffnungen, Du fällst nicht einfach so um.
Falls Du Infos über meinen Krankheitsverlauf wünschst, schicke mir eine PN. Zur Not können wir auch mal tel. Ist nicht das erste Mal. Also keine falschen Hemmungen.
Immer daran denken, Du bist nicht allein.
Ausserdem besteht ja auch die Möglichkeit, dass es etwas ganz anderes ist. Das wünsche ich Dir.

Gruß

Olli P.
Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum

Gast

Re: Diagnose zu spät?

Beitragvon Gast » 30.09.2006, 11:03

Marc hat geschrieben:Hallo


Ich habe durch meine eigene Dummheit wohl eine rechtzeitige Diagnose meiner Krankheit verschlampt.
Meine rechter Hoden war, seit edlichen Jahren schon, wesentlich grösser und viel empflindlicher als der linke.

Der Rechte halt bei leichten Druck schon immer etwas geschmerzt, der Linke nie.
Ich habe mir da nie was bei gedacht.

Doch jetzt habe ich seit einigen Tagen leiche Schmerzen (besonders beim gehen) im Hoden und in der Leiste.
Auf Grund dessen habe ich mich im Inet schlau gemacht und musste feststellen das die Diagnose "Hodenkrebs" genau auf meine Symthome passt (ausser das ich keine Erbsen grosse Verdickung ertasten kann).

Ich weiss garnicht ob ich überhaupt noch zum Arzt gehen soll, habe keine zwar Angst vor der Untersuchung, sondern vor der (sehr sicheren) Diagnose.
Mir wäre lieber ich würde einfach eines Tages umfallen und das wars.
Auf diese ganze Krebs Therapie und dessen pychische Belastung hab ich kein Bock, habe es bei einem Kollgen miterlebt und das hat mir gereicht.

:cry:

Gast

Beitragvon Gast » 07.11.2006, 02:04

hi,

ich würde gerne nochmal die frage des erstellers wiederholen:

diagnose zu spät??


ich lauf nämlich auch schon seit nem halben jahr damit rum, und inzwischen weiss ich einfach ganz sicher, dass es hodenkrebs ist, da alle symtome auftreten.

ich mach morgen früh nen termin aus, weil ich halte es nicht mehr aus. habe aber eben grosse angst, dass es schon zu spät ist! hab in nem erfahrungsbericht gelesen, dass ein 25jähriger junge gestorben ist weil er zu spät zum arzt gegagen ist.
also: ich lauf damit seit nem halben jahr rum (also seit nem halben jahr merke ichs, der krebs is ja vermutlich schon etwas länger da).
hat sich der krebs schon ausgebreitet oder gibt es noch chancen??
DANKE

Gast

Beitragvon Gast » 13.11.2006, 03:58

Nicht verrückt machen.Ich hatte auch ganz schlimme Angst Hodenkrebs zu haben,weil auch 1000 Symptome gepaßt haben.Der menschliche Körper hat aber die Angewohnheit,wenn man ständig an etwas denkt bzw.sich reinsteigert,genau diese Beschwerden zu immitieren.Kommt vom vegetativen Nervensystem.Als ich beim Uro war und er mir sagte daß es eine Hydrozele ist(Wasserbruch) also nix ernstes,gingen auch die Beschwerden weg :D
Natürlich solltest Du zum Arzt gehen um auf Nummer sicher zu gehen und Dir Gewißheit zu verschaffen.

:)

Beitragvon :) » 10.05.2008, 16:25

hallo an alle,

ich habe mal eine frage, für diejeniegen die sich mit hydrozelen auskennen oder selbst operiert wurden. habe schon im internet recherchiert aber nichts genaueres gefunden.
wie lange sollte man sich denn bei einer hydrozelen operation schonen? Also, kann man nach 10 tagen schon "verreisen" bzw. jemanden besuchen oder ist das noch zu früh? wäre nett wenn ihr mir so schnell wie möglich antworten könntet.

danke

vincitore

hey

Beitragvon vincitore » 11.05.2008, 20:33

hey,
ich bin fast 2 jahre mit hodenkrebs herumgelaufen!
STADIUM III

hodenkrebs ist heilbar, also ab zum doc und durch !

alles gute euch allen

ciao


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